07.01.2010

Kleinstrechner

Gerade habe ich einen Rechner in der Mache, der - wirklich auf das nötigste beschränkt - einfach hinten an den Bildschirm geschraubt wird. Knapp 200 Steine und vielleicht ein Ersatz für meinen Uralt-Mac. Leider ist die Kiste so einfach, dass nicht mal mehr ein DVD-Laufwerk oder gar Brenner dabei ist. Und ein OpenSUSE 11.1 via USB-Stick daraufzubügeln, scheitert vorerst an diversen Fehlermeldungen.

Was hab ich gemacht?

a) DVD Image direkt bei OpenSUSE heruntergeleden
b) das Ganze mit unetbootin auf einen 8GB (!) USB gebügelt - Neustart - could not find kernel image
c) auf dem Stick alles aus /boot/i386/loader nach / kopiert
d) /isolinux.cfg in syslinux.cfg umbenannt (Dank an die Quelle http://www.chyd.co.cc/linux/opensuse-110-liveusb.html)
e) /config.kde.isoclient in /config.isoclient umbenannt (nur nötig für das Live-System - Dank an das OpenSUSE-Forum)

Jetzt kommt der Stick wenigstens hoch, dass er die Repositories für die Installation nicht findet, ist das nächste Problem :(

Nachtrag:

So, ich hab jetzt eiskalt und knallhart die Platte exakt wie auf den Notebook partitioniert und alles vom Notebook 1:1 kopiert (). Klar, dass die Kiste dann immer noch nicht hoch kommt. Dann habe ich wieder mit meinem "halbfunktionalen" USB-Stick gebootet und dem gesagt: "Installiertes System von /dev/sda2 ( / im System auf der Platte) booten". Ging auch. Anschließend noch /dev/sda1 (/boot im System) nach /boot mounten,

mkinit -d /dev/sda2

als root an der Konsole absetzen und neu starten. Et voila - ich habe einen (fast) 1:1-Abzug meines Notebooks auf dem Mini-PC. :)

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