23.12.2008

Energiesparklo

Hannah hat mir in ihrer unbestechlichen Art vorgerechnet, dass es besser wäre, im Bad eine Energiesparlampe statt einer normalen Glühbirne einzusetzten. Die Vorgaben: Licht wie 60 Watt und nicht grösser als eine normale Glühbirne, weil sie sonst nicht in die Lampe passt. Da wird die Luft im Baumarkt schon dünn.

Für knapp 16,- Euro bekam ich, was ich wollte. Während ich zähneknirschend noch überschlug, wie lange ich für 16,- Euro bei echtem 60 Watt Glühlampenlicht auf der Schüssel sitzen könnte, schraubte ich meine Erungenschaft in die Fassung und drückte auf en Schalter. Das Gefunzel, das ich geboten bekam, erschreckte mich - nur zwei der acht Glasschleifen brannten sofort, die anderen folgten sehr zögerlich nach. Wenn die Birne einmal in Fahrt ist, ist es im Bad super hell, aber bis es so weit ist, das dauert. "Die Birne spart vermutlich gleich am Anfang den meissten Strom!" frotzelte ich. Hannah erwiederte: "So lange es voll hell ist, wenn ich das Licht dann wirklich brauche...".
Nun gut, ich habe in zwischen sogar zwei Lösungen für das Problem: Entweder ich melde mit dem Warmwasser (im Durchlauferhitzer ist uch so eine Sparschaltung) gleich das Licht mit an, oder aber ich geniesse den wahrhaft psychedelischen Effekt, wie es gleichsam mit der Erleichterung um mich herum immer heller wird.

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