04.11.2008

Überläufer

Tja, nun ist es also passiert. Seit ich mich mit Linux befasse, war KDE für mich der Desktop der Wahl. Warum? Nun, er sah out of the Box einfach besser aus. Und das tut er auch noch in der Version 4.1, mit der vor einigen Tagen Kubuntu 8.10 erschien.

Wunderbares Eye Candy - nach wie vor. Aber die Bedienung ist alles andere als intuitiv. Seien wir ehrlich - Startknopf, hierarchische Menues und ein paar Icons auf dem Desktop - das ist alles, was Otto-Normaluser zum produktiven Arbeiten braucht. Ein extra Plasmoid-Arbeitsplatzfenster zum Icons ablegen. Auch wenn das halbtransparent recht edel aussieht - irgendwo erinnert mich das an Windows 3.11.

Gut, man kann jetzt einwenden, es ist halt was neues, man sollte sich erst einmal einarbeiten usw. usf. Aber ich war eingearbeitet und habe gerade jetzt keine Zeit, mich neu einzuarbeiten. Also hab ich mir halt statt Kubuntu/KDE mal Ubuntu/Gnome auf die Maschine gebügelt. Und schon ist alles wieder simpel gestrickt und schnell zu bedienen. Und Eye Candy kann man nachinstallieren. KDE schaue ich mir wieder an, wenn Kubuntu 9.04 erscheint.

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