11.11.2007
Alles an seinem Platz
Ian Christ / 13:57 /
Philosoph / Link / Ein Kommentar / Keine Trackbacks
Ein Beispiel: Draussen regnet es, es ist kalt und grau. Suzanne liegt in ihrem Sessel und schnurrt laut vor sich hin. Ich hatte einen riesen Berg Lebkuchen auf dem Couchtisch deponiert und mir die grösste Tasse Kaffee gekocht, die unter den Auslass meiner Maschine passt. So sass bzw. lag ich, die dicke Decke über den Beinen, auf meiner geliebten Couch, um mich ein wenig um Italo Calvino zu kümmern. Absolut der richtige Platz für mich um diese Zeit bei diesem Wetter.
Dummerweise steht meine Couch aber so, dass mein Blick quasi zwangsläufig auf meinen Arbeitsplatz fällt. Und was ich dort sah, machte mich unruhig. Hingeworfene Kontoauszüge, nicht abgeheftete Telefonrechnungen, mehrere noch ungelesene Fachzeitschriften, die Kamera, Krimskrams, der eigentlich mal im Internet versteigert werden sollte usw. usf. Da war absolut nichts an seinem Platz. Seufzend stand ich auf, schob mit einen Lebkuchen komplett in den Mund, spülte ihn mit einem Schluck Kaffee runter und setzte mich an den Schreibtisch. Ich grub den Locher aus und begann, meinen Papieren und dem anderen Kram etwas von meiner perfekten Sonntagsgemütlichkeitsordnung abzugeben... Und da sitze ich jetzt noch.
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Kommentare 
tobi / 12.11.2007, 10:41 / Link
... irgendwie kommt mir das bekannt vor!?

