30.10.2007

Kleiderprobleme

Als Teilzeitautist ist man bestrebt, dass man sich über viele alltägliche Dinge einfach keine Gedanken machen muss. Frühstück zum Beispiel. Da esse ich seit Jahren zwei große Scheiben Vollkornbrot, eine mit Frischkäse, Salami und Gurke, eine mit Schnittkäse, Schinken und Gurke. Dazu gibt es Orangensaft. Dann schwenke ich um auf süss und esse zwei Scheiben Toast mit einem zweifarbigen Schokoaufstrich und trinke dazu eine Tasse schwarzen Kaffee.

Mehr…

28.10.2007

Ein Zeichen

Ich geb es zu, auch wenn mein Name es vielleicht so aussehen lässt, ich bin kein sehr religiöser Mensch. Ich kann mich mit dem Gedanken eines alles lenkenden und bestimmenden Gottes nicht anfreunden. In Anbetracht all des sinnlosen Leides auf dieser Erde bekomme ich, sobald ich mir diesbezüglich den Kopf zerbreche, sehr schnell das Gefühl, eine Art Ratte zu sein, die sich gemeinsam mit nunmehr über sechs Milliarden anderen Ratten in einer Art gigantischem Versuchskäfig befindet. Wobei ich mir noch nicht mal sicher bin, ob das alles echte Ratten sind, oder ob da vielleicht die meisten nur Täuschungen sind, die den Ratten im Experiment vorgaukeln sollen, dass da ganz viele von ihnen wären.

Mehr…

26.10.2007

Bauwut

So, nachdem ja Christians Lautsprecher schon seit längerem wieder ihren Weg nach Hause gefunden haben, und ich in meiner Not die Rear-Speaker nach vorne geholt habe, bin ich nun bereit, mir selbst neue Lautsprecher zu bauen. Der Bausatz kam heute (bzw. gestern) mit der Post, das Holz hab ich im Baumarkt zuschneiden lassen, also kann das Wochenende kommen. Und dann hab ich endlich wieder vernünftig Musik.

24.10.2007

Schleudergang

Ich hab heute kurz Christian besucht, weil ich ihm noch ein paar Bücher zurückbringen musste. Sein Baby war etwas quengelig, und so habe ich es zu seiner Unterhaltung einfach ein bisschen in der Luft herumgewirbelt. Der Kleinen hat das Spaß gemacht, linksrum, rechtsrum, kopfüber... Was für ein Jauchzen und Quieken! Und ich hab mich derweil gefragt, wieso die Kleine mit sowas klarkommt und ihr noch nicht mal schwindelig ist, wenn man sie wieder auf die Füsse stellt. Meinereiner hätte schon nach einer solchen Runde das Mittagessen in der Wohnung verteilt - und das Baby will gleich nochmal das volle Programm.

22.10.2007

New-Dresden

Tja, Pech gehabt. Nein, nicht mit dem Auto, das hat geklappt. Der Einser hatte sogar ein Navi an Bord (wenngleich mir das Gerät etwas "nachgerüstet" aussah), das ich prima gegen meine Prämie antreten lassen konnte. Ich gebe zu, die Route des Einbaunavis war überzeugender, die meines Navis aber romantischer. Beiden hatte ich die Fährenbenutzung erlaubt, der Mann (im Einser) meinte dennoch, die Brücke ist schneller, die Frau führte mich zur Fähre. Ich probierte beide Strecken aus.

Mehr…

18.10.2007

Bin ich verschwunden?

Es ist schon komisch. Als Kind wollte ich immer unsterblich sein. Eigentlich will ich das heute auch noch, dazu wäre ich aber gerne auch für immer jung, potent und sexy (Helles Auflachen meiner Frau, die mir gerade über die Schulter schaut - he, war doch gut, als wir Teenager waren, oder etwa nicht?!). Zurück zum Thema: Meine Grossmutter gab mir bei solchen Phantasien immer zu bedenken, dass dann alle Leute um mich herum älter werden würden und irgend wann stürben, so dass ich dann ganz allein auf der Welt wäre (gut, also zumindest meine Frau sollte dann auch für immer jung, willig und sexy sein).

Mehr…

17.10.2007

Revolution

Jetzt haben die Bayern einen fränkischen Ministerpräsidenten und die CSU gar eine a) zugereiste und b) GeneralsekretärIN! Ich hätte nicht gedacht, jemals Zeuge einer solchen Kulturrevolution zu werden. Mal sehen, ob's was bringt.
Andererseits ist mir nun klar, man kann/darf sich wirklich auf nichts verlassen!

16.10.2007

Breitbildschirme und Magermodels

Jede Woche presse ich zwei bis drei Mal im Fitnessstudio den letzten Schweisstropfen aus meinem Körper, damit mich meine Frau auch morgen noch attraktiv findet. In besagtem Studio hängen im Bereich Ausdauer (also dort, wo man Laufbänder, Fahrräder, Stepper, Crosstrainer und ähnliches Geschwurbel findet) vier Fernseher an der Decke.

Mehr…

Ein wenig schwarzen Mittagspausenhumor ...

... fand ich gerade unter

http://www.ruthe.de/gallery/cpg1410/albums/userpics/10004/strip_0592.jpg

auf der Seite von Ralph Ruthe. So böse gefallen mir seine Cartoons am besten.

PS. Wobei ich mich schon länger frage, warum es immerwieder die bitterbösen Witze sind, über die ich am meisten lachen kann.

15.10.2007

Messe Nachlese

Heute war nun unser Nachmessetreffen. Um es kurz zu machen, zwei neue Autoren, eine Neuauflage wegen erhöhter Nachfrage und sage und schreibe 37 Lesungstermine (dass hat man nun davon, wenn man an seinem Stand die Leute vorlesen lässt).

Mehr…

Vorgeschichte

Ja, klar widerspricht es der Idee eines Blogs, Geschichten aufzuwärmen und zu erzählen, die schon über drei Wochen zurückliegen. Aber wenn ich das hier jetzt nicht aufschreibe, dann verstehht keiner den nächsten Eintrag.

Mehr…

14.10.2007

Wieder zu Hause



Es ist vollbracht. Die Messe ist zu Ende, unser kleiner Stand samt Bücherwand und Schmökersofa ist abgebaut und wir alle sind wieder zu Hause. Ist irgendwie schon merkwürdig, Vorbereitung und Messe selbst beschäftigen einen schon sehr, und dann ist schwupps-diwupps alles vorbei. Gut, die Jungs mit den grossen Ständen schrauben vermutlich jetzt noch Systemelemente auseinander. Morgen gibt es dann noch das Messe-Nachlese-Treffen im Verlag.

Mehr…

13.10.2007

Knusprige Ente

Die Messe (und damit mein "Aktivurlaub") geht ihrem Ende entgegen, morgen Abend werden wir schon wieder zu Hause sein. Grund genug, heute noch mal die Stadt unsicher zu machen. Und da ich hungrig bin, schlage ich vor, dass wir die Runde mit einem vernünftigen Abendessen beginnen. Der Rest unserer Messemannschaft stimmt mir sofort zu (auch sie haben sich den ganzen Tag nur von den Messeüblichen Crepes und Würstchen ernährt) und so nehmen wir sofort einen Tisch beim Chinesen am Ende der Strasse in Beschlag.

Mehr…

11.10.2007

Voll gestretcht - und glücklich

Komisch, die Frankfurter Buchmesse läuft auf Hochturen, ich bin voll gestresst (erst Vorbereitung, jetzt am Stand und in meiner von Chef zugewiesenen Sonderaufgabe als VIP-Shuttle-Chauffeur), für mein Blog bleibt kaum Lust und noch weniger Zeit - und trotzdem geht es mir richtig gut. Ist fast wie Aktivurlaub - ich wohne im Hotel, meine sieben Sachen sind sehr übersichtlich und ich brauch mich um nix zu kümmern als meine Arbeit. Schade, dass die Messe nur vier Tage dauert.

[<< Neuere Einträge] [ Ältere Einträge >>]