24.06.2007

Und noch 'ne Notiz (Backup, externe Festplatte)

Backup mit dirvish auf eine FAT32-Partition geht nicht, weil sich FAT32 nicht 100%ig mit der Rechtevergabe unter Linux verträgt! Man nimmt besser ext3 oder ähnliches!

Holladi, was für ein Krampf! Da ich ja nun zwei Rechner zu sichern habe, ist meine externe Festplatte zu klein geworden. Und da WD seine externen Festplatten namens MyBook (die sehen tatsächlich aus wie ein kleines Buch - fand ich ganz passend für einen Lektor) für weniger Geld auf den Markt wirft, als wenn man Gehäuse und Platte einzeln kauft, hab ich mir eine dieser MyBook-Platten mit 250GB gegönnt.

Tja, die alte Platte lief als FAT32 am Mac, an Windows- und an Linuxrechnern. Backups landeten da aber nur händisch via drag'n'drop drauf. Diesmal wollte ich es automatisch haben. Und weil ich am Notebook nun schon soviel Einstellerei hinter mir habe, dachte ich mir, das sichere ich zuerst. Also ab auf dei Terasse mit Kaffee, Marmeladenbrötchen, Notebook und Backupplatte.
Dank dirvish - einer prima Backuplösung für Linux, die sich lediglich etwas zickig anstellt, was die Tabs in den Config-Files angeht, die sind nicht nur für die Lesbarkeit da, sondern ohne sie funktioniert das Backup nicht! - hatte ich das Ganze auch recht schnell am laufen. Nur gab es immer wieder Fehler, dass bestimmte Rechte der Dateien nicht geändert werden konnten.
Also kurz noch das Netzwerkkabel auf die Terasse gezogen und im Internet geforscht. Aha, dirvish bzw. rsync, das von dirvish genutzt wird, kann keine Dateirechte auf FAT32-Partitionen ändern. Hm, wenn ich da jetzt eine ext3-Partition draus mache, dann ist es aber mit "im Büro anstöpseln" Essig!
Also was hab ich gemacht: Meine schöne grosse Fetplatte wie einen Kuchen zerteilt, sprich partitioniert (und das ist bei Linux wirklich geil: ein Klick auf "qparted installieren", und schon hat man ein super-trouper Partitionsprogramm auf der Platte - na gut, die FAT32-Partition musste nochmal mit Windows formatiert werden).
Fazit des Tages: Auf 100GB kann ich via Windows auf einer FAT32-Partition Daten ablegen, auf 150GB kann dirvish seine Backups in eine ext3-Partition schreiben.
Fazit zwei: Ich sollte mich mal mit Filesystemen beschäftigen.

Und der Mac?! Never change a running system! Der wird weiter auf die alte Platte gesichert.

Links

Die offizielle dirvish-Homepage
Ein kleines aber feines dirvish-HowTo von Stefan Peters

(Hinweis: Dieser Artikel kann Links enthalten, die auf nicht mehr vorhandene Seiten verweisen. Blogeinträge werden hinsichtlich "verwaister" Links nicht überprüft oder überarbeitet.)

Trackbacks

Bitte nutze die URL http://www.ianchrist.de/XE3system/tb.php?id=38 falls Du einen Trackback zu diesem Eintrag senden willst.

Kommentare RSS


(Hinweis: Alles ohne das Wort "Heidschnucke" wird als Spam gewertet!)









[<< Neuere Einträge] [ Ältere Einträge >>]